La Habana Vieja – die Altstadt von Havanna
Die Altstadt von Havana ist das historische Highlight der gesamten Stadt. Die Lage der alten Stadtmauern bilden heute die Grenze der Habana Vieja. Sie ist außerdem UNESCO Weltkulturerbe. Die Altstadt gehört zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen und ist schon zu einer Touristenattraktion geworden. Anzutreffen sind viele Bars, Museen, Plätze, Einkaufsläden und jegliche künstlerischen Projekte. Zu den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten gehören vor allem die Festung La Cabana, Che’s Haus, die Cristostatue, das Kunst- und Kriegsmuseum, das Capitolio, die Partagas-Fabrik und Chinatown.
Die Geschichte der Entstehung der Altstadt ist interessant. Die Altstadt wurde 1519 durch die Spanier in einem natürlichen Hafen in der Bucht von Havana gegründet. Sie wurde zu einem wichtigen Stützpunkt für Zwischenstopps spanischer Galeonen, die Schätze aus der Neuen Welt in die Alte Welt beförderten. Sie wurde im barocken und neoklassizistischen Stil gebaut. Viele Gebäude litten unter der kubanischen Revolution, wurden aber teilweise mit der Zeit wieder rekonstruiert.
Die Altstadt wurde durch den französischen Piraten Jacques des Sores zerstört und abgebrannt. Er erhoffte sich die vielen Schätze die dort gelagert wurden, fand sie jedoch nicht. Die Stadt brannte bis auf seine Grundmauern komplett nieder. Die Spanier reagierten auf dieses Malheur und begannen damit, Festungen und Stadtmauern zu bauen, um die Stadt zu schützen. Die erste Festung, die gebaut wurde, war 1558 das Castillo de la Real Fuerza.
In der historischen Altstadt befinden sich vor Allem Baudenkmäler, Festungen, Kloster, Kirchen, Paläste, Alleen und Arkaden und wird bis heute noch mithilfe der Spendengelder restauriert.
